Judentum / Judaism

Unter Judentum (von griechisch ἰουδαϊσμός ioudaismos, hebräisch ‏יהדות‎ Jahadut) versteht man einerseits die Religion, die Traditionen und Lebensweise, die Philosophie und meist auch die Kulturen der Juden (Judaismus) und andererseits die Gesamtheit der Juden.

Die jüdische Religion, die als „ethischer Monotheismus“ umschrieben wird, ist die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen. Sie hat eine Geschichte von mehr als 3000 Jahren, in denen sie sich entwickelt hat.

Man unterscheidet zwischen aschkenasischem und sephardischem Judentum, seit dem 19. Jahrhundert gibt es zusätzlich religiöse Unterteilungen in Reformjudentum, orthodoxes Judentum mit verschiedenen Strömungen und in die historisch-positive Richtung des konservativen oder liberalen Judentums.

Grundlage des Judentums ist die Torah , das sind die fünf Bücher Moses, die den für das Judentum wichtigsten Teil der hebräischen Bibel (Tanach) bilden, sowie die die Torah erläuternden rabbinischen Schriften, die traditionellerweise als „mündliche Torah“ bezeichnet werden.

Im Jahr 2010 lebten weltweit etwa 13,5 bis 15 Millionen Juden, die meisten in Israel und in den Vereinigten Staaten von Amerika. 10 bis 15 Prozent davon werden der jüdischen Orthodoxie zugerechnet.

Jüdische Geschichte

Mit der Jüdischen Geschichte befassen sich verschiedene Hauptartikel zu einzelnen Epochen, Artikel zu einzelnen Staaten, Regionen, Städten oder zu einzelnen Ereignissen. Die folgende Aufstellung enthält die Wichtigsten davon und gibt damit einen Überblick über die Geschichte des Volkes Israel von der Antike bis heute.